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Ausschreibung und Richtlinien für den Egerländer Kulturpreis

„Johannes-von-Tepl“


Der Bund der Eghalanda Gmoin e. V. – Bund der Egerländer – BdEG,

der Arbeitskreis Egerländer Kulturschaffender e. V. – AEK und

der Landschaftsrat Egerland in der Sudetendeutschen Landsmannschaft


stiften gemeinsam in Erinnerung an den aus dem Egerland stammenden Johannes von Tepl, der mit seinem um 1400 geschriebenen Werk „Der Ackermann aus Böhmen“ die erste und zugleich bedeutendste Prosadichtung der neuhochdeutschen Literatur schuf, einen

EGERLÄNDER KULTURPREIS,

der an lebende Personen verliehen wird, die sich durch besondere, herausragende kulturelle Leistungen um das Egerland und um die Egerländer verdient gemacht haben.


Der Preis wird verliehen für Leistungen auf den Gebieten

der Literatur, der Wissenschaft, der Musik, der Volkskunde, der Bildenden Kunst, der Volkstumsarbeit, der Architektur, der Darstellenden und Ausübenden Kunst.


Der Kulturpreis besteht aus einem Hauptpreis, von 2.500,-  Euro sowie aus weiteren Förderpreisen in Höhe von je 500,- Euro, sofern hierfür Zustiftungen erfolgen. Sie sollen wechselnd verliehen werden im Rahmen

  • des Egerlandtages,

  • der AEK - Begegnung

  • oder der BdEG – Bundeskulturtagung.


Die Förderpreise werden an Jugend- oder Musikgruppen, oder an Einzelpersonen vergeben.

Die Preissummen werden durch Spenden aufgebracht. Die Spender haben ab 255,- Euro eine Stimme im Preisgericht.

Die Träger des Preises sind übereingekommen, dass für die Beurteilung des/der Preisträgers/in die schöpferische Arbeit stärker berücksichtigt wird.

Vorschläge zur Verleihung sind jeweils bis zum 30. April jeden Jahres, schriftlich und mit detaillierter Vita, an den 1. Vorsitzenden des AEK e. V. Albert Reich, Fleinerstr. 14, 70437 Stuttgart zu richten.


Die Preisträger werden durch das Preisgericht ermittelt, das sich wie folgt zusammensetzt:

  • aus den Spendern (natürliche oder juristische Personen)

  • aus drei Mitgliedern des Bundesvorstands des BdEG e.V. - Bund der Egerländer -

  • aus drei Mitgliedern des Vorstands des AEK e.V.


Vorschlagsberechtigt sind alle Egerländer Verbände und Organisationen, jedoch auch Einzelpersonen. Das Preisgericht trifft sich jährlich beim Sudetendeutschen Tag zur Auslosung. Die Preisträger werden den Geldgebern, auf Wunsch, nach der Auslosung mitgeteilt. Die Preisträger werden bei der Einladung zur Verleihungsveranstaltung namentlich genannt. Die Entscheidungen des Preisgerichts sind unanfechtbar.


Die Preisträger erhalten über die Verleihung des Preises eine Urkunde, die vom Bundesvüarstäiha des BdEG e.V. -Bund der Egerländer-, vom 1. Vorsitzenden des AEK e.V. und dem Vorsitzenden des Landschaftsrates Egerland in der SL zu unterzeichnen ist.


Die Entscheidungen des Preisgerichts werden in den Zeitschriften Der Egerländer, in der Sudetendeutschen Zeitung, der Sudetenpost, in den Organen der Egerländer Heimatkreise und Heimatortsgemeinschaften, sowie anderen Medien veröffentlicht.